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Wäscheauskotzpost…oder der ganz normale Wahnsinn

Alltag

Wäscheauskotzpost…oder der ganz normale Wahnsinn

Wäscheauskotzpost…oder der ganz normale Wahnsinn

Kaum zu glauben, aber beim Entkleiden gibt es viele verschiedene Methoden, um für uns Mütter das Wascherlebnis zu einem emotionalen Höhepunkt zu machen.

Sicher kennen das alle Eltern, aber besonders wir Mütter. Kaum kommen die Kinder nach Hause, schaffen sie es innerhalb von wenigen Minuten, die vier Wände in kriegsähnliche Zustände zu verwandeln. Jacken werden zu lebensgroßen Stolperfallen, Schuhe werden in die Ecke gefeuert, streifen auf dem Weg dorthin noch kurz die Wand und hinterlassen ein schönes Muster auf der Designertapete.

Geräusche bei jedem Schritt

Der Flurboden verwandelt sich zu einer Art stinkendem, klebendem Feucht- Biotop. Im günstigsten Fall machen sie natürlich auch Sport. Dann ist das Geruchserlebnis ein ganz feines, wenn die Trainingsklamotten aus feinstem Polyester einfach den Zutritt in den Wäschekorb verweigern und stattdessen, vor sich  hinstinkend, Hausrecht in der Sporttasche bevorzugen. Da sind sie,laut unserer pubertierenden Mitbewohner, ja selbst Schuld. Wenn ich in meinem Zweipersonenhaushalt sehe, wie viele Handtücher wir verbrauchen, dann frage ich mich manchmal, wie viel Gäste ich im „Hotel Mama“ beherberge.

Es gibt immer einen Grund für Wein

Dann gibt es Momente, in denen ich herzerfrischende Artikel lese und denke: „Jawoll, es geht mir nicht alleine so. Kommt Mädels, Zeit für einen Wein, denn irgendwo auf der Welt ist es immer 17 Uhr. Lasst uns treffen und gemeinsam die Pubertät in vollen Zügen geniessen“.

So hat sich eine liebe Kollegin, die auf den Namen Kirstin hört, an einen post gewagt, der zu einer herrlichen Geschichte wurde und uns einmal mehr zeigt: „Dreier“, Knüddel und Co kennen wir alle.

Danke dir liebe Kirstin für diese sensationelle Geschichte.

Wäscheauskotzpost by Kirstin Gensar (Gastautorin)

Vorne weg: Ja, ich liebe meine Familie. Ich habe 4 Kinder, zwei davon treiben Sport. An den Wäschetagen könnte ich sie aber alle zusammen mit in die Wäschetonnen stecken.

Es beginnt mit dem „3er“. Ihr wisst doch was das ist oder? Bei den Mädels die Unterhose in Leggings, in Jeans. Bei den Jungs Unterhose in Sporthose in Jeans…Yihaaa! Gibt es auch obenrum, sieht dann so aus: Bustier in Tshirt in Sweatshirt, bei den Jungs Tshirt in Tshirt in Hoodie.

Dann kommen die Knüddelsocken. Natürlich zieht man sie nicht nach dem Ausziehen glatt, NEIN, man wirft diese Knautschbälle in die Wäschetonne. Mutter wird es schon richten. Und dann haben wir noch die Phantomstücke. Die habe ich am liebsten. Die werden nicht angezogen, nein sie werden aus dem Schrank gezogen. Es wird festgestellt, dass es ja zu dem Outfit null passt und dann auf den Boden geworfen.

Nach zwei Tagen kommt dann mein Wäscheruf, und alles landet im Korb bei Muttern. Die kriegt dann Puls, da sie genau die Sachen, die sie jetzt in der Wäsche findet, vor zwei Tagen frisch gewaschen in den Schrank gelegt hat. Aber es wird natürlich hoch und heilig geschworen, alles angehabt zu haben.

Sachen kann man nicht oft genug wechseln

Mal ehrlich: Wer trägt 5 Jeans pro Woche? Mein Sohn schwört, sie wären alle dreckig….genau. Ich habe meine Jeans teilweise eine Woche an. Inzwischen lege ich die Hosen heimlich wieder zusammen und packe sie ihm in den Schrank zurück.

Der Duft der Teeniewelt

Ich gestehe, ich traue mich nicht mehr den Riechtest an den Kleidungsstücken meines Teeniesohnes zu machen. Mich hat es da mal ganz böse erwischt. Ihr kennt vielleicht diese Gerüche: nasser Bieber meets Iltis plus Bergkäse.  Seitdem bin ich raus aus der Riechprobe.

Was macht er mit seinen Sportsocken? Oft frage ich mich, ob er überhaupt Schuhe trägt oder lieber auf Socken auf dem Sportplatz läuft.

Dann gibt es die Prinzessinnenkostüme, die täglich getragen werden MÜSSEN. Die, mit Liebe angemalten und vollgekneteten Oberteile, die zeigen, dass es mal wirklich etwas Schmutziges gibt, was reif für die Trommel ist.

Highlights im Wäschewahn

In diesem ganzen Wäschewahn gibt es sie aber und zwar meine Highlights: Die Jeanstaschen, die wahre Fundstücke ans Tageslicht bringen: 23 Bonbonpapiere, 2 Papierfetzen mit kleinen Nachrichten und einer Telefonnummer, ein festgeklebtes Kaugummi in der Hosentasche, Kopfhörer und 7, 32 Euro.

Super, und da es irgendwo auf der Welt ja immer 17 Uhr ist, gehe ich mir von dem Geld erst einmal einen Piccolo kaufen, bevor ich der 9kg „Wäsche“ im Bad weiter den Kampf ansage.

„In diesem Sinne: Wishing you a wonderful happy laundry day!“

Der beste 3er kommt zum Schluss

Das Gute kommt zum Schluss. Den 3er gibt es auch stehend. Mein Mann zieht sich abends auf dem WC die Unterhose in Jeans inklusive Socken aus. Das ganze Konstrukt kann tatsächlich stehen und verharrt auch so in der Nacht 40 cm vor dem Klo. Bis Muddi dann um 3.43 Uhr im DUNKELN die Toilette aufsucht, sich so in den Hosenbeinen verheddert, dass sie fast mit dem Kinn auf dem Waschbecken aufschlägt. Wohlgemerkt, es ist dunkel, ich möchte ja niemanden wecken. By the way, der Wäschkorb steht in 42cm Entfernung vom 3er Konstrukt. Er hat es wohl nicht mehr geschafft vor Müdigkeit. Kann ich ja verstehen.

Hach, ich liebe diesen Kerl und meine Familie.

 

 

 

Ich heiße Sandra, bin 46, Sternzeichen Waage. Ausgeglichen bin ich, aber auch manchmal wie ein Fähnchen im Wind, schmeiße gerne Pläne innerhalb kürzester Zeit um, sehr zum Ärger meiner Familie, die sehr strukturiert ist.

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