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Puber….Was?

Photo:pixabay/ Nuffer

Puber….Was?

Früher waren wir nicht besser als die Teenager heutzutage. Die Zeit und die Lebensumstände waren anders. Wir alle kennen diese Vergleiche von unseren Müttern, wenn es mal wieder an unserer Erziehung hakt. Dabei müssen wir einfach erkennen, dass jeder von uns durch die Pubertät muss und es auch für uns Erwachsene eine Lernaufgabe ist.

“Zwischen uns passt kein Blatt Papier”, so einen Satz höre ich oft von Müttern. Gerade wenn man alleine ist, “ersetzt” man ja regelrecht den anderen Partner.

Wir Mamas sind für unsere Kinder die erste und auch oftmals die wichtigste Bezugsperson. Diese Bindung entsteht bereits im Mutterleib und bleibt auch eine Weile danach so innig.

Aber im Laufe der Zeit wird die Ablösung von der Mutter schwierig….und schwupps wir sind mittendrin: in der Pubertät.

Warum nur wurde das erfunden?

Manchmal fragen wir uns sicher alle: “ Wer hat diese Pubertät erfunden?” Wenn dann noch die Lieblingssätze von unseren Müttern kommen: “So warst du früher nicht”, oder “Bei uns gab es keine Diskussionen”, sind die Selbstzweifel groß.  Das Augenrollen hinter dem Rücken eurer Mütter kennt ihr bestimmt auch oder? Ich kann das perfekt.

Dabei sollten wir eines nicht und zwar,  uns in die Erziehung reinreden lassen. Jedes Kind ist anders, zum Glück! In der Pubertät ist es einfach schwerer, sich von der Mutter abzulösen.

Die Entwicklung von Jungen und Mädchen ist in unserer Lieblingsphase unterschiedlich. Die Jungs nehmen sich ab einem gewissen Zeitpunkt ihren Vater als männliches Vorbild. Sie fangen an, sich mit ihm zu identifizieren. Für die Mädchen bleibt meistens die Mutter die wichtigste Bezugsperson, ebenso aber auch das Rollenvorbild. Mädchen sind also doppelt an uns Mütter gebunden.

Das fühlt sich manchmal wie Fluch und Segen zugleich an.

Der ewige Kampf zwischen Mutter und Tochter

Konflikte zwischen Müttern und Töchtern fallen oftmals besonders heftig aus, bei dem Versuch sich von der Mutter abzugrenzen und abzulösen. Mama ist die engste Person, von der sich die Tochter lösen muss. Der Weg zur Eigenverantwortung ist sehr steinig, denn Mama macht und kämpft wie eine Löwin. Statt den Mädchen mehr Verantwortung zu übertragen, präsentieren wir ihnen ALLES auf dem Silbertablett, während die Girls erst einmal eine Runde chillen. Das kann ich für meinen Teil so sagen.

Kennt ihr das liebe Mamas? Irgendwann ist unser Fass voll und läuft über. Folge: Ein Streit wird entfacht, dass die Wände wackeln. Am Ende leiden beide und die enge Bindung.

Sie können das!

Also Mamas: Die Mädchen müssen Eigenverantwortung übernehmen und sich anderen Menschen gegenüber stärker öffnen, beispielsweise den Freundinnen oder dem ersten Freund, der sicherlich irgendwann an der Tür klingelt. Während dann die Väter aufrüsten, lassen wir die männlichen Interessenten gerne herein. Wie oft denken wir an die Babyzeit und den guten Geruch zurück, wenn wir in die Höhle der kleinen Löwinnen eindringen, die inzwischen mitten in der Hormonhölle stecken. Jedes Alter ist schön und auch das in der Pubertät. Auch wenn es Situationen gibt, in denen ich weine und mein Mutterherz blutet, es ist völlig okay, dass uns unsere Töchter blöd finden. Ebenso ist es okay, wenn sie mit den Augen rollen und erwähnen, dass sie uns peinlich finden.

Du bist peinlich Mama!

Sätze wie: “Mama, du lachst so laut, Mama hör auf zu singen, du kannst kein Englisch, Mama, was hörst du für Omamusik”, wenn ich lautstark bei meiner Lieblingsband Depeche Mode kreische. Es würde förmlich etwas fehlen, wenn so etwas nicht kommt. Es ist gut so, auch wenn ich in diesen Momenten mit starker Hyperventilation reagiere. Die emotionale Bindung zwischen uns sorgt dafür, dass uns die Kinder peinlich finden. Andere Eltern sind sowieso immer cooler. Das ist überall so, tröstet euch!

Loslassen!

Die Kinder müssen sich innerlich und äußerlich distanzieren. Kennt ihr Kinder, die förmlich an ihren Eltern kleben? Meistens können die Mütter nicht loslassen und verwehren den Kindern die Möglichkeit, ihren eigenen Weg zu finden. Auch ich habe solche Sachen schon beobachtet, wenn Mütter eher die Freundin sein wollen und sich entsprechend jugendlich kleiden und auch das passende Benehmen an den Tag legen. Liebe Mamas, das ist peinlich! Ihr seid die Mütter und nicht die beste Freundin eurer Tochter. Damit macht ihr es den Mädels nur schwerer, sich zu lösen. Denn sie entwickeln oftmals eine Art Beschützerinstinkt für euch und können sich nicht frei entfalten.

Für immer Mama

Ihr seid für immer die Mamas, verleiht ihnen die Flügel, die sie brauchen. Lasst sie fliegen! Sie kommen immer wieder zurück, auch wenn es in der Phase der Pubertät oftmals nicht so aussieht. Wir Mütter müssen einfach Dinge akzeptieren, die in der Pubertät passieren. Das Zauberwort heißt loslassen.

„Die Mädchen wollen sich von uns Müttern abgrenzen und damit zeigen, dass sie anders sind als wir.“

Fragen wie: “Ist das deine ältere Schwester lässt euch gleich 10cm größer werden, aber die Kinder nicht aus ihrem “Ich rolle mit den Augen Modus” herauskommen. Ich habe es selbst erlebt. Was war ich stolz auf diese Frage, nicht aber meine Tochter. Ihre Bemerkung: “Die Frau wollte nur nett sein. Man sieht dir dein Alter doch an.” Es hätte ein toller Tag werden können.

Vorbei auch diese Kuschelzeiten. Wir kennen es doch alle. Jetzt wird plötzlich nur mit den Mädels in Dauerschleife gechilled. Wenn Mama nicht ab und an mal zum Lüften des Zimmers animieren würde, dann könnte man irgendwann den Geruch mit dem einer Sporthalle nach einem Intensivtraining vergleichen. Irgendwie traurig, dass ich größtenteils alleine die Abende verbringe, aber auch das ist normal und gehört dazu.

Wer oder was war noch mal Harmonie?

Harmonie hat ausgedient, heftige Konflikte treten auf. Je enger das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter war, desto heftiger treten Kratzbürstigkeit, Stress und Unverständnis auf. Wir Erwachsenen sind aber auch komisch. Aber so ist es eben in der Pubertät, auch wenn unsere Eltern oftmals sagen, dass wir früher nicht so waren. Wir haben diese Phase auch durchgemacht, aber anders. Es gab kein whats App, kein Snapchat, keine zugefilterterten Instagramaccounts und reihenweise Tipps auf youtube, nach dem Motto: “ Hallo meine Lieben, ich zeige euch heute, wie man balkenförmige Augenbrauen schminkt.”

Raus aus der virtuellen Welt

Unsere Welt spielte sich draußen ab in der Realität. Heute ist Vieles oberflächlich und virtuell. Unsere Kinder bauen sich ein Konstrukt von irgendwelchen “Teeniestars”, die nur eines wollen: schnell bekannt werden und Kohle verdienen. Auch damit müssen wir umgehen können, sie ein stückweit lassen, aber auch immer ein wachsames Auge auf sie haben und Ansprechpartnerin oder Partner sein. Von einfach war nie die Rede.

In diesem Sinne ihr lieben Mütter und auch Väter, lehnt euch zurück und genießt die Phasen der Pubertät. Sie kommen nie wieder.

 

Ich heiße Sandra, bin 46, Sternzeichen Waage. Ausgeglichen bin ich, aber auch manchmal wie ein Fähnchen im Wind, schmeiße gerne Pläne innerhalb kürzester Zeit um, sehr zum Ärger meiner Familie, die sehr strukturiert ist.

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