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Der erste Besuch beim Frauenarzt

Aufklärung

Der erste Besuch beim Frauenarzt

Pixabay by @holdosi

Der erste Besuch beim Frauenarzt

Wenn die Mädchen zur Frau werden, haben sie viele Fragen. Im günstigsten Fall können sie viele Antworten von ihren Müttern bekommen. Aber leider sind wir Mütter in dem Alter peinlich und scheiden somit häufig aus. Deshalb sollten die Mädchen sich am besten an die Frauenärztin oder den Frauenarzt wenden. Es ist wichtig, dass die jungen Mädchen Bescheid wissen, denn damit fühlen sie sich viel sicherer und selbstbewusster.

Dadurch wächst ebenfalls die Chance, von Anfang an eine vertrauensvolle und gute Beziehung zur Frauenärztin oder zum Frauenarzt aufzubauen. Das ist ein wichtiger Fakt, denn die frauenärztliche Beratung begleitet die Mädchen von nun an ihr gesamtes Leben. Die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung gehört von jetzt an dazu, zum Beispiel, wenn es um Themen zur Verhütung oder um den Wunsch nach einem Kind geht. Später kommen Schwangerschaft und Geburt dazu.

Wann soll ich als Mädchen zur Frauenärztin/ zum Frauenarzt gehen?

Sofort bei Beschwerden! Treten zum Beispiel Schmerzen im Unterleib auf, auch in Zusammenhang mit der Monatsblutung, sollte umgehend ein Termin gemacht werden! Verändert sich plötzlich die Brust, ist es ebenfalls ratsam, sofort einen Gynäkologen aufzusuchen. Ein anderer Grund könnte auch sein, wenn unangenehmes Jucken und Brennen im Schambereich auftreten oder ein Ausfluss bemerkt wird. Die Mädchen machen sich oft Gedanken darüber, wenn der monatliche Zyklus sehr unregelmäßig verläuft. Das ist am Anfang durchaus normal, bei Unsicherheit bekommen sie aber die besten Antworten von ihrer Frauenärztin oder dem Frauenarzt. Ebenso, wenn die Monatsblutung im Alter von 15/16 Jahren immer noch auf sich warten läßt.  In dem Fall sind wir Eltern, speziell die Mamas gefragt. Nicht lange im Netz recherchieren oder Dr. Google befragen! Das verunsichert in den meisten Fällen noch mehr. Ein Termin beim Arzt ist schnell gemacht. Überlasst euren Mädchen dabei die Entscheidung, ob sie den Termin alleine oder mit euch zusammen wahrnehmen möchten! Das Warten im Wartezimmer gibt den Mädchen schon mal ein gutes Gefühl, zu wissen, dass ihr ganz in der Nähe seid.

Was muß ich beachten, wenn ich das erste Mal zum Frauenarzt gehe?

Beim ersten Besuch bist du sicherlich ganz aufgeregt, weißt nicht wirklich, was dich erwartet. Mama kannst du befragen, aber irgendwie ist dir das peinlich, oder? Das geht wohl fast jedem Mädchen so. Am besten ist es, wenn du dir alle deine Fragen aufschreibst, die du gerne stellen möchtest. So kannst du sicher sein, dass du keine Frage vergisst, die dir wichtig erscheint. Denk daran: Es gibt keine dummen Fragen, und es muss dir auch nichts peinlich sein!

Der Menstruationskalender

Unter einem Menstruationskalender versteht man einen kleinen Kalender, den jedes Mädchen von Anfang an führen sollte, also mit Beginn der ersten Monatsblutung. Sie liegen meistens in den Apotheken aus. In Zeiten von Smartphone kannst du dir aber auch eine entsprechende App herunterladen, die meistens kostenlos ist. So trägst du selbst den Beginn, das Ende und oftmals auch die Intensität ein. Du brauchst nicht großartig rechnen, das übernimmt die App. Diese Daten sind wichtig für die Frauenärztin oder den Frauenarzt, falls du Beschwerden hast und eine Ursache gefunden werden muss. Aber auch so, bei jedem Besuch wirst du nach der letzten Regel befragt.

Die Krankenversichertenkarte

Die Versichertenkarte ist bei jedem Arztbesuch wichtig und erforderlich, außer du bist privat versichert. Am besten fragst du deine Eltern frühzeitig danach und führst sie von nun an mit dir! Falls du sie dennoch einmal vergisst, besteht sicher auch die Möglichkeit, sie nachzureichen.

Das Impfheft                                

Das Impfbuch zeigt der Frauenärztin oder dem Frauenarzt, ob der vorhandene Impfschutz ausreichend ist und ob noch Impfungen ausstehen. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang ist hier die Impfung gegen HP- Viren. Diese Impfung soll dich vor einer späteren Erkrankung an Gebärmutterhalskrebs schützen. Die Impfung wird empfohlen, sobald die erste Periode auftritt und wird von den Krankenkassen bis zum 18. Geburtstag übernommen. In diesem Fall brauchst du aber das Einverständnis deiner Eltern.

Brauche ich einen Termin?

Solltest du akute Beschwerden haben, kannst du sicherlich so in die Praxis gehen. Unter Umständen musst du Wartezeit mitbringen, da die meisten Praxen nur mit Terminvergabe arbeiten. Ansonsten empfiehlt sich immer eine Terminabsprache, die du entweder telefonisch oder persönlich machen kannst. Wenn du dich nicht traust, übernimmt das sicherlich deine Mutter gerne. Der Termin sollte am besten außerhalb deiner Periode liegen, denn eine eventuelle Untersuchung ist dann einfacher durchzuführen. Als Vorbereitung empfiehlt sich, den Intimbereich mit einer milden Seife oder einer Waschlotion zu reinigen. Generell solltest du jetzt auf eine ausreichende Hygiene achten, gerade an den Tagen der Periode.

Was passiert beim Frauenarztbesuch?

Zunächst meldest du dich am Empfang an, mit deinem Vor- und Nachnamen. Da du die Versichertenkarte mit dabei hast, wirst du evtl. nur nach deiner Telefonnummer gefagt. Alles andere ist auf der Karte gespeichert. Dann darfst du im Regelfall im Wartezimmer Platz nehmen. Die Arzthelferin wird dich vor der eigentlichen Untersuchung aufrufen, um deinen Blutdruck zu kontrollieren und unter anderem nach deiner letzten Periode fragen. Jetzt kommen dein Regelkalender oder dein Smartphone zum Einsatz.

Das Gespräch zu Beginn                    

Wenn du dann aufgerufen wirst, gehst du in das Behandlungszimmer. Die Frauenärztin/ der Frauenarzt wird dich nach dem Grund deines Besuches fragen. Wenn du gleich sagst, dass es dein erster Besuch ist, kann sich die Ärztin/ der Arzt sofort darauf einstellen. Du brauchst wirklich zu keiner Zeit Angst oder Hemmungen haben, auch wenn es schwer fällt. Es werden dir eine Reihe von Fragen gestellt, zum Beispiel nach früheren Krankheiten, Operationen und wieder nach der aktuellen letzten Periode. Du siehst, wie wichtig diese Information ist. Zudem möchte die Ärztin/ der Arzt auch wissen, wie lang und regelmäßig der monatliche Zyklus ist. Es kann natürlich auch die Frage kommen, ob du schon mit einem Jungen geschlafen hast.

Keine Neugierde                    

Keine Angst, du wirst nicht aus Neugierde gefragt, sondern hilfst der Ärztin/ dem Arzt, ob es schon an der Zeit ist für eine körperliche Untersuchung ist. Die wird natürlich nicht ohne deine Zustimmung durchgeführt. Die Ärztin/ der Arzt möchten mit dir über die geeignete Verhütungsmethode sprechen, solltest du schon dein erstes Mal hinter dir haben. Solltest du noch nicht so weit sein, kannst du dich einfach nur informieren und auch beraten lassen. Dein Körper verändert sich, du wirst langsam zur Frau. Manche Sachen magst du einfach nicht mit Mama besprechen. Völlig normal! Ich glaube, jeder von uns erinnert sich daran, wie peinlich wir es fanden, als unsere Mütter mit uns darüber sprechen wollten. Trau dich, deinen Ärztin/ deinen Arzt alles zu fragen!

Was ist, wenn ich die Pille möchte?     

Dann wird es noch mehr Fragen geben. Zum Beispiel, ob du rauchst, oder ob du Gewichtsprobleme hast. Gibt es in der Familie erbliche Krankheiten, oder leiden Frauen in deiner Familie an Blutgerinnsel (Thrombose) oder Krampfadern? Da ich davon ausgehe, dass du das nicht unbedingt weißt, fragst du im Vorwege am besten schon mal deine Eltern! Anhand der Fragen findet die Ärztin/ der Arzt heraus, welches Pillenpräparat das geeignete für dich ist.

Die Untersuchung                                   

Die Untersuchung erfolgt meistens in einem anderen Zimmer. In diesem Zimmer steht dann auch der Untersuchungsstuhl. Keine Angst, du musst nichts machen, wobei du dich unwohl fühlst. Hast du allerdings Beschwerden, wird unter Umständen die genaue Untersuchung notwendig sein.

Was soll ich anziehen?

Für die Untersuchung muss der Slip ausgezogen werden. Zieh dir am besten etwas Bequemes an! Die Untersuchung dauert nicht lange. Es gibt in diesem Zimmer immer eine Kabine oder einen Vorhang, wo du dich ungestört aus- und anziehen kannst.

Wie funktioniert dieser Untersuchungsstuhl?

Er wird dir wie eine Krake, ein Monster vorkommen, weil du nicht weißt, was passiert, wie du dich da hinlegen sollst. Dieser Stuhl ist aber eher eine Liege, bei der die Beine links und rechts in Schalen/ Haltern liegen. Somit ist es für die Frauenärztin/ den Frauenarzt einfach, die Untersuchungen schnell und sicher durchzuführen.

Die erste Untersuchung- furchtbar unangenehm?

Sie ist schlichtweg ungewohnt. Du bist sicherlich super aufgeregt und hast Angst. Versuche, ganz bewusst ruhig zu atmen und zu entspannen. Ich weiß, das ist so leicht gesagt, aber versuche dich abzulenken! Deine Ärztin/ dein Arzt wird dir sicherlich auch genau erklären, was gerade passiert, was alles zur Untersuchung gehört.

Was genau wird untersucht?

Als erstes wird die Frauenärztin/ der Frauenarzt sich die Schamlippen und den Scheideneingang anschauen. Ist die Haut gereizt? Das könnten z. B. Anzeichen für Infektionen sein. Die Ärztin/ der Arzt benutzen dann einen sog. Scheidenspiegel, um in die Scheide hineinsehen zu können. Dieses Instrument ist länglich. Es ist meistens vorgewärmt und wird vorsichtig in die Scheide eingeführt. Du wirst kaum etwas spüren, es ist alles nur ungewohnt für dich. Mit diesem Scheidenspiegel werden der Gebärmutterhals und der Muttermund sichtbar. Schließlich wird mit einem kleinen Wattetupfer ein wenig Scheidenflüssigkeit aufgenommen. Das wird als Abstrich bezeichnet und kann unter dem Mikroskop auf eventuelle Entzündungen untersucht werden. Danach tastet die Ärztin/ der Arzt von der Scheide und vom Bauch her, vorsichtig die Gebärmutter, die Eierstöcke und die Eileiter ab.

Ich bin noch Jungfrau

Solltest du noch Jungfrau sein, musst du keine Angst haben, dass das Jungfernhäutchen verletzt wird. Die Ärztin/ der Arzt wird sich bei der Untersuchung darauf einstellen. Anschließend werden dir noch einige Fragen zur Entwicklung deiner Brust gestellt und auch da eine Untersuchung durchgeführt. Dabei wird die Brust abgetastet, um zu überprüfen, ob es Veränderungen ( Verhärtungen, Knoten) gibt. Du kannst dir gleich zeigen lassen, wie du selbst in Zukunft deine Brust richtig abtasten musst. Das sollte von nun an regelmäßig von dir gemacht werden!

Das anschließende Gespräch

Die Ärztin/ der Arzt wird dir das Untersuchungsergebnis anschließend in Ruhe erklären. Wenn du wegen eines Pillenrezeptes gekommen bist, wirst du das für dich geeignete Präparat bekommen. Es kann aber auch sein, dass die Ärztin/ der Arzt dir eine andere Verhütungsmethode empfiehlt.

Muss ich denn wirklich zur Kontrolluntersuchung, auch wenn ich keine Probleme habe?

Die klare Antwort: Ja!  Wenn du die Pille nimmst, ist es enorm wichtig, dass in regelmäßigen Abständen ( meistens alle 6 Monate) der Blutdruck kontrolliert wird und ob alle Organe in Ordnung sind. Darüber hinaus, solltest du deiner Ärztin/ deinem Arzt mitteilen, falls Beschwerden auftreten, seitdem du die Pille nimmst. Oftmals hilft hierbei ein Wechsel. Auch wenn du die Pille nicht nimmst, solltest du regelmäßig zur Untersuchung in die Praxis kommen. Es gibt Veränderungen, die du unter Umständen nicht spürst, die nur bei einer Untersuchung festgestellt werden können.

Ab 20 Jahren gehört eine regelmäßige Krebsvorsorge- Untersuchung zum persönlichen Vorsorgeprogramm.

Das Wichtigste für mich war und ist immer, die Wahl der Ärztin/ des Arztes. Du sollst und musst dich immer wohlfühlen, wenn du dorthin gehst. Vergiss das nie!

Alles Liebe!

Ich heiße Sandra, bin 46, Sternzeichen Waage. Ausgeglichen bin ich, aber auch manchmal wie ein Fähnchen im Wind, schmeiße gerne Pläne innerhalb kürzester Zeit um, sehr zum Ärger meiner Familie, die sehr strukturiert ist.

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